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Hufeland Klinik
für ganzheitliche immunbiologische Therapie
Gegründet 1985 von Dr. med. Wolfgang Wöppel

 Löffelstelzer Str. 1-3
D-97980 Bad Mergentheim
Tel: +49-7931-536-0
Fax: +49 -7931-536-333

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Psychotherapie

Die psychische Betreuung des Krebspatienten ist von besonderer Bedeutung. Allein schon das offene Gespräch mit dem Patienten über dessen Probleme wie auch über seine Krankheit, aber auch über Sterben und Tod sind ein erster wichtiger Schritt. Günstig wirken sich auch autogenes Training, Tiefenentspannungsübungen, Visualisierungsübungen nach Simonton und meditative Verfahren aus. Wir wissen, dass Krebskranke sehr häufig isoliert sind, weil weder die Angehörigen noch der Arzt bereit sind, offen mit ihnen über ihre Krankheit zu sprechen. Absolute Ehrlichkeit und offener Umgang mit dem Patienten müssen deshalb oberstes Gebot sein. Nur so wird es gelingen, den Patienten aus seiner Isolierung herauszuführen und ihm einen Weg zu zeigen, trotz und mit der Krankheit positiv und zielbewusst zu leben.

Le Shan, B. Siegel, Simonton, Lermer und viele andere Autoren haben eindrucksvoll auf den Zusammen-hang von seelischen Störungen und der Entwicklung eines Tumors hingewiesen; wer sich mit diesem Problem weiter auseinandersetzen will, empfehlen wir die entsprechende Literatur, die wir am Ende angegeben haben, denn im Rahmen einer solchen Übersicht kann man nicht alle Aspekte dieser besonders wichtigen Seite der Strategie gegen den Krebs abhandeln. Gerade in diesem Punkt ist eine überdurch-schnittliche Mitarbeit des Patienten notwendig, wenn er seine Chancen nutzen will. Ein Arzt kann nur Anregungen geben und Wege zeigen; die Wege gehen muss der Patient selbst. Leider wird diese Tatsache von den meisten Patienten verkannt; viele fordern ein immer größeres Angebot, anstatt die vorhandenen wirklich zu nutzen. Zur Psychotherapie im weitesten Sinn gehört aber auch, dass sich der Patient selbst informiert; hier können Selbsthilfegruppen eine erste Anlaufstelle sein.