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Hormone, Fermente, Kohlenhydrate, oberflächenaktive Stoffe, Substanzen mit Redoxpotentialen und Stoffe, die die Fähigkeit haben, bioelektrische Potentiale aufzubauen und damit die Intensität des Stoffwechsels vor allem der Gewebeatmung zu bestimmen. Diese extrazelluläre Flüssigkeit wird nun verändert durch nervale Reize, durch das Blut, die Lymphe und das Stoffwechselverhalten der Organzellen. Aber auch die Psyche beeinflusst diese Flüssigkeit über das Nerven- und Hormonsystem. Es ist zu postulieren, dass Störungen der extrazellulären Flüssigkeit zwangsläufig Störungen an den Zellen hervorrufen. Das Mikroskop jedoch wird uns nur die Störung einer Zelle zeigen können, nicht aber das, was diese Störung verursacht hat.
Das System der Grundregulation ist damit ein besonders wichtiges System, das ohne Zweifel für die Entstehung und Verhütung vieler Krankheiten verantwortlich ist. Es würde jetzt zu weit gehen, Aufbau und Funktionsweise des Systems der Grundregulation detailliert darzustellen; dazu muss ich auf entsprechende Literatur verweisen. Für unsere Betrachtungsweise wichtig ist jedoch, dass eine nachhaltige Störung dieses Systems weitere Störungen nach sich zieht, nämlich: Funktionsstörungen verschiedener Zellen und Organe, Störungen der Entgiftungsleistung des Organismus, Störung des humoralen Milieus, Störung der normalen vegetativen Regulationsvorgänge im Körper, Veränderung des Membranverhaltens der einzelnen Zelle mit sekundärer Auswirkung auf den Zellstoffwechsel und schliesslich Abwehrschwäche.
Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass komplexe Regulationsstörungen dazu führen können, dass eine wodurch auch immer transformierte Krebszelle sich zu einem Krebstumor mit all seinen schrecklichen Folgen entwickeln kann. Es kommt also ganz wesentlich darauf an, solche komplexen Regulationsstörungen möglichst frühzeitig zu erkennen, womit wir automatisch auch eine echte Krebsfrüherkennung und Krebsprophylaxe betreiben. Als hinweisende Verfahren um das System der Grundregulation nach Pischinger zu überprüfen möchte ich nennen: Die Thermoregulationsdiagnostik nach Schwamm und Rost, die Decoderdermographie, das SEG u. a. All diese Verfahren sind zwar nicht spezifisch in Bezug auf das Krebsgeschehen, denn eine Regulationsstarre findet man auch bei anderen chronischen Erkrankungen,. Jedoch zeigte z. B. die Thermoregulationsdiagnostik nach dem Heidelberger Modell, dass es doch in immerhin 92 % der Fälle von Brustkrebs und 96 % der Fälle von Lungentumoren möglich ist, bereits vor einer Operation zu sagen, ob ein solcher Tumor gut oder bösartig ist.
Unspezifische Regulationsvorgänge sind demnach für das Tumorgeschehen von entscheidender Bedeutung. Es gibt auch eine Reihe von Hinweisen, dass die Behinderung der unspezifischen Regulationsvorgänge durch die Summierung vieler, teils vom Patienten kaum beobachteter Noxen zustande kommt.
Und damit kommen wir zu den ursächlichen Schädigungsfaktoren, die die Störung der Regulation auslösen. So stellen wir immer wieder fest, dass über 90 % aller Krebsarten herdbelastet sind. Ein Krebskranker ohne Herd ist eine absolute Seltenheit! Aber auch Störfelder im Sinne von Huneke und die individuelle Ernährung wirken sich als innere Faktoren auf das System der Grundregulation aus. Von grosser Bedeutung sind aber auch seelische Einflüsse, erbliche Einflüsse und physikalisch-chemische Einflüsse (Umweltbelastungen, „Elektrosmog", Strahlenbelastungen, medikamentöse Belastungen).
Alle diese Faktoren wirken individuell unterschiedlich auf die Regulationsvorgänge des Körpers ein, blockieren diese und bereiten so den Weg für die Krankheit. Ganzheitliche Krebstherapie bedeutet deshalb, Erkennung und Beseitigung der individuellen Schädigungsfaktoren und der durch sie verursachten Schäden. Damit steht nicht der Tumor im Zentrum der Betrachtung, sondern das Individuum Mensch. Selbstverständlich wird man den Tumor nicht vollkommen negieren, sondern durchaus mit den von der Schulmedizin zur Verfügung gestellten Methoden behandeln.
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